Im April biete ich Schreibwerkstätten zum Briefe-Projekt des Stadtjubiläums an.

„Alles Liebe, Dein_e“ heißt das Stadtjubiläumsprojekt, das dazu anregen möchte, Briefe in die Zukunft zu schreiben. Den Adressaten, die Adressatin bestimmt ihr selbst, und der Brief wird erst in 100 Jahren wieder geöffnet. Wer mitmachen möchte und sich dabei Betreuung und Gesellschaft wünscht, kann sich jetzt zu einem Workshop anmelden. Die Schreibwerkstätten finden digital (über zoom) statt: am 9. und am 17. April, jeweils 15 bis 18 Uhr. Eine Anmeldung ist jeweils nur zu einem der beiden Termine möglich. Vorkenntnisse nicht erforderlich. Die Workshops sind kostenfrei.
Anmeldungen nur per E-Mail unter sylviaschmieder@onlinehome.de . Mehr Informationen zum Projekt: https://2020.freiburg.de/pb/site/freiburg_2020/node/1632268?QUERYSTRING=briefe   

Verlängert bis 26. März! Buchkunstschau im Literaturhaus

Grafik: © Andreas Töpfer

„Schönheit, das kann man hier in kurzer Zeit lernen, entsteht (…), wenn sich eins zum anderen fügt und man das Gefühl bekommt, beim Aufschlagen eines Buchdeckels einen Raum zu betreten, in dem einen alles willkommen heißt“, schreibt Dieter Roeschmann in der Badischen Zeitung.

Wir sagen: Willkommen zu Schweizer Buchkunst im Literaturhaus Freiburg! Die Nachfrage ist groß, die Türen sind täglich geöffnet. Unsere Pop-up-Ausstellung Schönste Schweizer Bücher verlängern wir um eine Woche, bis zum 26. März. Weiterhin erhältlich: exklusive Tip-Top-Typo-Taschen. Eintritt frei, Anmeldung erforderlich (telefonisch oder online an dieser Stelle).

Wir freuen uns auf Sie im Saal und bei Online-Veranstaltungen: mit Bachmann-Preisträgerin Sharon Dodua Otoo (23.03.), dem Autor und Jubilar Jürgen Lodemann (27.03.) oder beim Literarischen Werkstattgespräch (25.03.). Alle Details finden Sie mit einem Klick auf den Bilderreigen unten oder unter literaturhaus-freiburg.de.

Ab sofort: Anmeldung zu meiner Literarischen Schreibwerkstatt an der PH

Meine Literarische Schreibwerkstatt an der PH Freiburg ist ein generationenübergreifendes Projekt, das sich für fortgeschrittene AutorInnen, aber auch für Neulinge eignet. Wir treffen uns – je nach Coronasituation digital oder in Präsenz – an sechs Donnerstagen ab dem 22. April, 18:15 bis 21:15 Uhr, um uns im Bereich Erzählung oder Lyrik auszuprobieren. Spielerische Schreibimpulse finden ebenso ihren Raum wie die ausführliche Besprechung von Texten, die außerhalb der Werkstatt geschrieben wurden. Gern auch Ausschnitte aus größeren Projekten. Information und Anmeldung bis 9. April unter http://www.ph-freiburg.de/studiumplus, Tel. 0761/682-244, Kursnummer SEN 137.

Die Badische Zeitung dieses WE über ein faszinierendes Projekt: „Alles Liebe, Deine. Briefe aus dem 900. ins 1000. Jubiläumsjahr.“

Die Aufgabe, einem Menschen aus der Zukunft un­sere Welt, unseren Alltag zu vermitteln – vielleicht auch Mutmaßungen zu seinem/ihrem Alltag anzustellen – übt einen unvergleichlichen Reiz aus. Wie spannend wäre es wohl für jede*n von uns, einen persönlichen, authentischen Brief aus dem Jahr 1921 zu be­kommen!

Doch in der zeitlichen Ferne des Adressaten/der Adressatin liegt auch ein Problem. Schreibende sind es gewohnt, in irgendeiner Form Feedback auf ihre Texte zu bekom­men – und sei es nur ein kleines „Dankeschön“ vom Empfänger eines Briefes oder einer längeren E-Mail. Meiner Erfahrung nach ist dieses Echo auf den eigenen Text ein wichti­ger Motivator. „Ins Nichts zu schreiben“ fällt schwer. Im Auftrag der Stadt biete ich deshalb zwei kompakte Schreibwerkstätten zu diesem Projekt an – sobald es die Corona-Situation zulässt, in Präsenz. Auch dazu mehr im Artikel: https://www.badische-zeitung.de/flaschenpost-in-die-zukunft

Noch mittendrin und schon restlos überzeugt. Stille Wasser sind bekanntlich tief, und auch dieser Episodenroman kommt, schon was Titel und Cover betrifft, unscheinbar daher. Aber er hat es in sich.

Idylle oder Thriller? Parabel? Psychogramm? Satirisch? Surreal? Poetisch? Jede Leseerwartung wird nur scheinbar erfüllt, um dann wieder durchkreuzt zu werden, und auch das Erzählen selbst wird thematisiert. Dazwischen diese Sätze, die in ihrer Schlichtheit großartig sind: Den Tag nehme ich in meine Hände wie einen Hut und setze ihn auf.

Berndt Schulz, Schöne grüne Welt. Roman. edition federleicht, 14 €.

Unbedingte Abo-Empfehlung: der Podcast des FdS. Er beginnt mit Joachim Zelter …

… und geht genause spannend weiter! Es lesen die Stipendiat*innen der letzten 3 Jahre. Irgendwann auch ich, mit dem Beginn meines Romans „Salings Reise zurück in den Wald“, den ich vor ein paar Tagen eingelesen habe. Der genaue Termin folgt. Und die Veröffentlichung des Romans folgt im Sommer diesen Jahres, bei edition federleicht.

Podcast-Abo hier: Webseite des Förderkreises

Der Förderverein deutsches Schriftsteller in Baden-Württemberg e.V. präsentiert mit lit.cast den ersten Literaturpodcast des Landes, in dem wöchentlich neue Texte der aktuellen und ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten zu hören sind, gelesen von den AutorInnen. Für unterwegs oder ganz bequem zuhause – tauchen Sie ein in die vielstimmige Literaturwelt Baden-Württembergs und die Bücher und Texte ausgewählter Autorinnen und Autoren.

Überraschungen sind etwas sehr Schönes. Trotzdem hier eine Übersicht über die nächsten Folgen:

Folge 1 – Joachim Zelter

Folge 2 – Nicola Schreiner (5. Februar)

Folge 3 – Kai Weyand (12. Februar)

Folge 4 – Chris Inken Soppa (19. Februar)

Folge 5 – Fabian Neidhart (26. Februar)

Der lit.cast ist unter anderem hier zu hören:

Webseite des Förderkreises
YouTube
Spotify
DeezerGoogle Podcasts

Amazon Podcasts sowie über iTunes und viele andere Podcastportale.  


Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg e.V. Nürnberger Straße 10
74074 Heilbronn
Telefon: 0179-1392151

Mein Lesekreis „Literatur am Vormittag in Sankt Georgen“: ab Frühjahr mit Prosa und Poesie aus 5 englischsprachigen Ländern.

Literatur am Vormittag in Freiburg Sankt Georgen (Lesekreis der VHS Freiburg)

Programm SS 21-1:

Ian McEwan, Letzter Sommertag. Aus: „Letzter Sommertag. Stories.“, Diogenes TB (England. Original 1975)

Alice Munro: Hasst er mich, mag er mich, liebt er mich, Hochzeit. Aus: „Himmel und Hölle. Neun Erzählungen“, Fischer TB (Original 2001, Kanada)

A.L. Kennedy, Rennen Fangen Rennen. Aus: „Der letzte Schrei. Erzählungen“, dtv (Original 2014, Schottland)

und Gedichte von:

Billy Collins, „Schnee schaufeln mit Buddha. Aus dem Amerikanischen von Ron Winkler.“ Zweisprachige Ausgabe, Edition Erata. (USA, 2006)

Vona Groarke (Irland) – in Kopie.

Wir lesen Prosa, Lyrik oder Dramen, mal ganz aktuell, mal aus vergangenen Jahrhunderten. Der Kurs lebt von unserer Leidenschaft für Literatur, aber auch vom Austausch, der jedem Text mehr Leben gibt. Kontroversen machen unsere Diskussionen spannend, Humor und Lebenserfahrung sorgen für die nötige Nestwärme und Harmonie. Wir nehmen uns immer wieder übergreifende Themen vor, zu denen die Kursleitung – gern auch mit Unterstützung der Teilnehmenden – Basisinformationen liefert. Neueinsteiger/-innen jeden Alters sind herzlich willkommen.

Di (voraussichtlich) ab 23.3., 10:00-11:30 Uhr, 7x
Kath. Pfarramt St. Peter u. Paul, Bozener Str. 4, 
95 €
Derzeit max. 7 TN
Anmeldung unter: https://vhs-freiburg.de

Schreibwege, Textlandungen und manches mehr: die Seminare 2021 von Dorothée Leidig.

25. Dezember 2020 · by Sylvia Schmieder · in Nachrichten

Bild: Patrik Schulz

Die Seminarplanung für 2021 war so turbulent wie nie zuvor. Bei etwa der Hälfte der Seminare musste der ursprünglich geplante Ort oder Termin geändert werden, um einen Seminarraum zu gewährleisten, der auch bei evtuellen Abstandsgeboten noch groß genug ist. Das war eine ganz schöne Schieberei, aber nun ist alles gut geregelt und die Anmeldungen laufen bereits, das Seminar in Boltenhagen Ende April ist sogar schon ausgebucht.

Termine 2021

  • 05.–07.02.21: Schatztruhe Lebensgeschichte(n), Mosbach-Neckarelz (Odenwald) Anmeldung und Information: Bildungshaus Neckarelz, Mosbach
  • 22.–26.03.21: Schreiben über den Rand hinaus, Insel Reichenau (Bodensee)
    Anmeldung und Information: Lohmarer Institut für Weiterbildung (LIW)
    Als Bildungsurlaub anerkannt.
  • 18.–23.04.21:Schreibwege, Boltenhagen (Ostsee)
    Anmeldung und Information: LIW
    Als Bildungsurlaub anerkannt. Warteliste
  • 28.06.–02.07.21: Textlandungen, Kloster Springiersbach (b. Bengel/Eifel)
    Anmeldung und Information: LIW
    Als Bildungsurlaub anerkannt.>
  • 15.–18.07.21: Die Erzählstimme – Schreibhandwerk für Prosatexte, Kloster Steinfeld (b. Kall/Eifel)
    Anmeldung und Information: LIW
  • 22.–27.08.21: Schreiben über den Rand hinaus, Kloster Bernried (Starnberger See)
    Anmeldung und Information: LIW
    Als Bildungsurlaub anerkannt.
  • 25.–29.10.21: Schreibwege, Kloster Steinfeld (b. Kall/Eifel) Anmeldung und Information:
    LIW
    Als Bildungsurlaub anerkannt.
  • 08.–12.11.21: Textlandungen, Mosbach-Neckarelz (Odenwald)
    Anmeldung und Information: LIW
    Als Bildungsurlaub anerkannt.
  • 29.11.–03.12.21:Schreiben über den Rand hinaus, Köln
    Anmeldung und Information: LIW
    Als Bildungsurlaub anerkannt.

Dr. Dorothée Leidig
Kirchenhölzle 39
79104 Freiburg
Tel.: 0761-5 039 069
schreiben@textsieben.de

Auf Dorothées Web­seite steht eine Über­sicht über alle Semi­nare mit Ter­minen und Prei­sen als PDF zum He­runter­laden bereit.

Reißende soll man nicht aufhalten …

Ich packe meinen Baum, ohne zu zögern,
am pieksigen Stämmchen, wie man Brennesseln anfasst,
ich ziehe, er biegt sich, die Wachsmodeln klickern,
ich zerre, bis die Kugeln scheppern,
und er wirft einen Stern nach mir, Kometen, ich schüttle ihn und etwas zerschellt.
Ich spucke Lametta. Er erwidert ein Rieseln.
Ein schiefkahler Krieger. Doch er hält stand.

Da setz‘ ich mich zu ihm. Betrachte die Scherben.
Lausche dem Rieseln. Befühle
Nadeln und fühle, wie sehr sie
Erde suchen, enttäuscht von meinem Parkett.

Lesestoff für pragmatische Idealisten: „24 Geschichten vom Tun und vom Lassen. Gemeinwohl-Ökonomie in der Praxis.“

Was passiert, wenn nicht finanzieller Erfolg, sondern der Beitrag zum Gemeinwohl zur Orientierung wirtschaftlichen Handelns wird? Das Buch, das diese Frage ganz pragmatisch, mit bereits gelebten Beispielen beantwortet, ist noch gar nicht erschienen, kann aber schon als Gutschein unter den Baum gelegt werden. „24 Geschichten vom Tun und vom Lassen. Gemeinwohl-Ökonomie in der Praxis“ heißt es und wurde von einem engagierten Team aus GWÖ-Beratern erstellt.

Wenn ich behaupte, dass dieses Buch sich spannend liest, dass es auf werbliche Schaumschlägerei verzichtet und lehrreich ist, ohne zu dozieren, weiß ich, wovon ich rede, denn ich habe es lektoriert (bekomme aber keine Prozente für diese Empfehlung!). Berichtet wird von den Höhen und Tiefen, dem Überlebenskampf und den beträchtlichen Erfolgen verschiedenster Unternehmen und Institutionen, darunter ein namhafter Sojafabrikant, eine Raiffeisenbank, ein Mobilfunkanbieter, Gemeindeverwaltungen, eine Wohnanlage, ein staatlicher Forstbetrieb, ein Online-Buchladen …

Christian Felber, der „Erfinder“ der GWÖ, hat ein Vorwort beigetragen. Wer bis zum 30.12. bestellt, unterstützt das Crowdfunding noch ganz direkt. Nähere Infos und Bestellmöglichkeit hier: https://www.oekom-crowd.de/projekte/24-wahre-geschichten/