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Stimmen

Liebe H.,
in meiner Autoren-Werkstatt ist eine Autorin mit zwei sehr schönen Texten, der ich Leser wünschen würde. Sie hat einen eigenen Ton, einen im besten Sinne befremdlichen Stoff und eine Entschlossenheit, die mir sehr gefällt. Kann sie mal ihre Texte bei Euch einreichen, oder was meinst Du?
Liebe Grüße aus dem Endlektorat 'Lexikon der Liebe' (wird sehr schön, glaub' ich!) und von der Baustelle

Annette Pehnt
Autorin
http://www.annette-pehnt.de/

Ihren Roman habe ich sehr gern gelesen. Sie schildern die plötzliche Durchsichtigkeit und große Verunsicherung, die davon ausgeht, sehr anschaulich, berührend und mit Sinn für Komik. Auch die Beziehung von Toni und Simon ist schön dargestellt als der (seltene?) Fall einer langjährigen, liebevollen Ehe. Die Durchsichtigkeit lese ich dann als Metapher für das Altern, einen drohenden Sinnverlust, vielleicht eine Depression, und all diese Lesarten spielen Sie im Romanverlauf durch. Ihr Handwerkszeug wirkt auf mich sehr sicher. Ich kann Ihnen nur zuraten, weiter auf eine Publikation hinzuarbeiten.
Dr. Meike Herrmann
Graf & Graf Literatur- und Medienagentur, Berlin
www.agenturgraf.de

In den Weihnachtsferien habe ich mit großer Freude Deinen Saling gelesen. (…) Ich bin auch eine große Liebhaberin des Waldes, aber mit Deinen Kenntnissen, Deinem Einfühlungsvermögen und Deiner Beobachtungsgabe übertriffst Du mich noch um viele Pilzgeflechtlängen. Und Deine Sprache ist immer wieder zum Verlieben schön.
Mir gefällt auch, dass Saling unbestimmt bleibt und nie ge- oder erklärt wird, wer er ist. (…) Du zeichnest Deine Figuren sehr stimmig, besonders nahe waren mir Mascha und Helmut. (…) Dein Saling ist keine leicht zu konsumierende Lektüre; immer wieder werden Erwartungen gebrochen und man muss sich frisch auf die Erzählung einlassen. (…) Unter anderem dadurch (und durch die Sprache und durch die kluge Liebe zum Wald) wirkt Dein Roman lange nach. Ich habe nach dem Ende gleich nochmal von vorne angefangen, um ihn noch einmal ohne innere Erwartungen an den Handlungsverlauf zu lesen, wie ich sie beim ersten Lesen hatte.

Astrid Ogbeiwi
Übersetzungen und andere Wortgebilde
www.ogbeiwi.de

Vielen Dank für Ihre Leseprobe. Ihr Text ist gut und interessant, spricht mich in seiner spirituellen Art auch an, ist nur im Moment leider nichts für uns. Sorry und alles Gute.
Patrick Zschocher
EINBUCH Buch- und Literaturverlag Leipzig
http://einbuch-verlag.de

Ich habe dieses Jahr eine 12.Klasse, und deren Aufgabe ist es, eine Abschlussaufführung zu präsentieren, auf der Bühne. Es soll also Sprache und Musik sichtbar gemacht werden. Auf der Suche nach passenden Gedichten hatte ich Ihr Gedicht "ist das normal" auf der Seite "Unter dem Lyrikmond" gefunden. Die Schüler hatten viele Gedichte zur Auswahl, aber eine Gruppe wollte unbedingt dieses nehmen, obwohl es nicht ganz einfach für sie war, einen Zugang dazu zu finden. Ich hätte vermutlich vorher fragen sollen, ob Ihnen das überhaupt recht ist, denn anders als bei anderen Dichtern leben Sie ja noch. Ich hoffe also, dass Sie nichts dagegen haben, denn die Aufführung ist schon kommenden Donnerstag. (…) Ich bin 52 Jahre alt, und mir kamen viele Stellen in diesem Gedicht als Gefühl sofort bekannt vor, und ich denke, dass es vielen der zuschauenden Eltern genauso gehen wird.
Gabriele F.
Lehrerin an der Waldorfschule Hamburg Wandsbek

Herzlichen Glückwunsch: Unsere Jury hat soeben einstimmig Ihren Text zum Text des Monats Dezember gewählt! Wir finden, dass er das Motto sehr gut trifft, und dass die knappe Form des lyrischen Dramas mit der geschilderten Arbeitswelt sehr schön übereinstimmt, respektive viele Bruchstellen schafft und dadurch auch Räume für Imagination eröffnet.
Dr. Isabelle Vonlanthen
Literaturhaus Zürich

Vielen Dank für deine Kommentare zu meinen Gedichten. Ich kenne wirklich niemand, nicht einmal meine Lieblingsschwester, die sie so gut erfasst wie du. In Bezug auf die anderen Texte gilt das genauso, doch da kennen sich auch die anderen Gruppenmitglieder ganz gut aus. Ich finde du hast enorme Fähigkeiten auf diesem Gebiet und ich freue mich so, dass ich in der Gruppe bin. Das wollte ich endlich mal gesagt haben.
Ursula Wieser
Fotografin und Autorin, Freiburg
http://www.wieserphoto.de

Zwar haben Sie einen wirklich wunderschönen, ansprechenden Schreibstil, und die Hauptfigur ist sehr gelungen, thematisch passt Ihr Werk jedoch leider nicht in unsere derzeitig angestrebten Programme.
Laura Künstler
Lektorat acabus Verlag, Hamburg
https://www.acabus-verlag.de

Im Namen der Schreibwettbewerb Jury des Literaturhauses wollte ich Ihnen ein kurzes Feedback zu Ihrem Text geben, den Sie für den Monat Februar eingereicht haben. Leider hat es für die Auszeichnung zum Gewinnertext nicht ganz gereicht, obwohl Ihr Text in die Endrunde gekommen ist. Dennoch hat sich Ihr Text durch das einfallsreiche Thema, in dem auch die Regenthematik auf besondere Art und Weise aufgegriffen wurde, und auch die einwandfreie Sprache von den meisten anderen Texten abgehoben. Wir sehen in Ihrem Schreiben und Ihren Ideen Entwicklungspotenzial und möchten Sie mit dieser Email auch dazu ermuntern weiterzuschreiben.
Delia Imboden
Literaturhaus Zürich
http://www.literaturhaus.ch/