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Noch Plätze frei: Meine Literarische Schreibwerkstatt an der PH findet ab dem 5. November voraussichtlich als Präsenzveranstaltung statt. Schöner, großer Raum mit ausreichend Platz vorhanden.

Meine Literarische Schreibwerkstatt an der PH Freiburg ist ein generationenübergreifendes Projekt, das sich für fortgeschrittene AutorInnen, aber auch für Neulinge eignet. Man trifft sich an sechs Donnerstagen ab dem 5. November, 18:15 bis 21:15 Uhr, um sich im Bereich Erzählung oder Lyrik auszuprobieren.

Spielerische Schreibimpulse finden ebenso ihren Raum wie die ausführliche Besprechung von Texten, die außerhalb der Werkstatt geschrieben wurden – gern auch Ausschnitte aus größeren Projekten. Wenn die Coronasituation es zulässt, wird der Kurs mit einer kleinen Lesung abgeschlossen.

Die sechs Termine kosten 70 €, bei nachgewiesener Bedürftigkeit deutliche Ermäßigung. Information und Anmeldung bis 26.10. unter http://www.ph-freiburg.de/studiumplus, Tel. 0761/682-244, Kursnummer SEN 137.

Freude über seine witzigen, tiefsinnigen, wunderbar klaren und poetischen Verse. Verwunderung darüber, dass er hier offenbar wenig Leser*innen findet (nur eine kleine Veröffentlichung in Deutschland, obwohl er in den USA offenbar ziemlich erfolgreich ist). Aber auch darüber, dass es im deutschsprachigen Raum so wenig Vergleichbares gibt! Robert Gernhardt und Kollegen sind ja nun schon eine Weile tot bis uralt. Warum bemühen sich nicht mehr deutsche Lyriker*innen um diese Sorte "Tiefgründige Leichtigkeit"?

In der Lyrikline, die auch sonst eine wunderbare Fundgrube ist, kann man einige Gedichte von Billy Collins entdecken. Für Leute, die ähnlich rudimentäre Englischkenntnisse haben wie ich, glücklicherweise zum Teil mit deutscher Übersetzung. Hier der direkte Link zu einem meiner Lieblingsgedichte, "Litany", das euch auch das Bild zu diesem Posting erklären wird: https://www.lyrikline.org/de/gedichte/litany-7640

Im Wintersemester gibt es uns wieder!

Die Literarische Schreibwerkstatt beginnt am Do, 5. November, wie gehabt 14tägig, 18:15 Uhr. Wie schon beim letzten Mal werden wir im neuen Schreibzentrum der PH sein, das sich genau unter dem alten befindet (Mensa 3 Zwischendeck). Wir werden dort genügend Platz für acht Teilnehmer*innen haben und ähnlich arbeiten können wie gewohnt, also die vorher rundgeschickten Texte detailiert besprechen und uns, soweit zeitlich möglich, an spielerischen Schreibeinstiegen erfreuen. Auch die Hoffnung auf eine Abschlusslesung im kleinen Rahmen habe ich keineswegs aufgegeben - wenn Corona mitspielt. Die Teilnahme kostet weiterhin 70,- Euro, bei nachgewiesener Bedürftigkeit nur 14 Euro.

Alle Infos und die genauen Termine findet ihr unter www.ph-freiburg.de/studiumplus , genauer im Vorlesungsverzeichnis unter "Fachorientiertes Studium". Unser Kurs hat die Nr SEN 137, mit der ihr euch auch anmelden müsst. Das geht ab sofort (und bis zum 26.10.) hier: https://www.ph-freiburg.de/hochschule/zentrale-einrichtungen/zwh/abteilungen/studiumplus/anmeldung-wise-202021/hinweise-zur-anmeldung.html

Darüber freue ich mich doppelt und dreifach: einmal, weil es 590 Einsendungen gab, und ich bin eine von sechs. Dann, weil mir ein bisschen Preisgeld und die Anthologie-Veröffentlichung damit schon sicher sind. Und schließlich, weil wir Shortlist-Autor*innen - so der Corona-Gott will - mit je einer Begleitperson nach Grassau in den wunderschönen Chiemgau eingeladen werden, zu einem Wochenende in der Villa Sawallisch. Dort werden im Rahmen eines Festaktes die Plätze eins bis drei bekannt gegeben, und den Glücklichen winken weitere ganz ordentliche Geldpreise.

Die Protagonistin meiner Geschichte betrinkt sich übrigens sinnlos, auf einem vergleichbaren Festakt, was auch damit zusammenhängt, dass sie nicht die Person ist, für die sie sich ausgibt. Ich werde also möglichst nur so mitteltief ins Sektglas schauen und meinen richtigen Namen üben, um ihn keinesfalls zu verwechseln.

Landschaft bei Grassau

Das Freiburger VHS-Programm ist schon online und wird demnächst verteilt. In Freiburg-St Georgen geht es diesmal um "Witz mit Tiefenwirkung" in Prosa und Lyrik.

Die Leseliste :

  • Lucy Fricke, Töchter. Roman, rororo, 12€
  • Daniel Kehlmann, Ich und Kaminski. Roman, Suhrkamp, 8€
  • Joachim Zelter, Briefe aus Amerika. Klöpfer & Meyer
  • Diverse Gedichte von Robert Gernhardt, die ich kopieren werde. (va. aus "Wörtersee", Haffmans Verlag).

Zur Online-Anmeldung geht es hier.

Frühmorgens sind wir über die Autobahn nach Lollar gebraust, eine Kleinstadt bei Marburg, um mit Karina Lotz, ihren Autor*innen und Freund*innen ein schönes Lesefest zu feiern. Ein Sommerfest feiert die "edition federleicht" zwar jedes Jahr, aber in Zeiten von Corona waren auch hier besondere Maßnahmen nötig: Maskenpflicht insbesondere in den Räumen, Lesungen mit Mikro, und die Erdnüsse zum Sekt hat Karina uns mit ausreichend Abstand lässig zugeworfen.

Ein kleines Jubiläum gab es auch zu feiern: Fünf Jahre gibt es diesen mutigen Verlag nun schon. Geboten wurde neben spannenden Texten auch ein reichhaltiges Buffet. Und das riesige Regal im Haus präsentierte die Bücher des Verlags in all ihrer Farbenpracht.

Die letzte Ausgabe zum Thema "Paris".

Johanna Hansen schreibt:

Die Würfel sind gefallen. Wir freuen uns darauf, euch/Sie in der nächsten WORTSCHAU zu veröffentlichen. Mit dabei sind:
Ulrike Bail (Hauptautorin)Svea Öhlschläger  (Bildende Künstlerin)
Für das Projekt Seitenwechsel: Kathrin Schadt, Gundega Repše, David Eisermann, David Oates, James Hopkins
Außerdem Beiträge von:
Thomas Riechmann, Kathrin Niemela, Marina Büttner, Michael Hillen, Josephine Kullat, Angelika Seithe, Jürgen Brôcan, Rumiana Ebert, Patrick Wilden, SAID, Raoul Eisele, Mandy Buchholz, Claudia Kohlus, Sylvia Schmieder, Florian Kranz, Patricia Falkenburg, Diana Jahr, Silvio Colditz , Cornelia Hülmbauer, Steffen Diebold, Syna Sais, Katharina Ferner

Hier geht's zur Website: www.wortschau.com

https://www.lyrikline.org/de/about/

"lyrikline ist ein Projekt vom Haus für Poesie (Berlin) in Kooperation mit den internationalen Netzwerkpartnern von lyrikline.

Das erklärte kulturpolitische Ziel von lyrikline ist es, über den multimedialen Erlebnischarakter, den das Internet bietet (Text, Bild, Ton), den Verbreitungs- und Bekanntheitsgrad sowie die Rezeptions- und Verkaufsmöglichkeiten von deutschsprachiger und internationaler Lyrik weltweit zu mehren.

lyrikline konnte in anderen Sprachräumen Partner gewinnen, die eine lyrikline-,Abteilung' ihrer Sprache aufbauen helfen möchten und sich am gemeinsamen Übersetzungsmodus beteiligen. So entstand sukzessive ein internationaler Arbeitszusammenhang, der den unmittelbaren Zugang zur Lyrik aller Sprachen gewährleistet und den internationalen poetischen Dialog erneuert. Der Internetnutzer kann dann das fremdsprachige Gedicht als unbeschädigtes, originales Kunstwerk hören und wie in einer zweisprachigen Ausgabe die Übersetzung lesen und mit dem Original vergleichen.

Natürlich will lyrikline dem Buch nicht den Platz streitig machen, es ersetzen oder abschaffen, denn die physische Präsenz des Buches und die Beziehung, die man zu ihm aufbauen kann, ist von einer ganz eigenen, unerreichten Qualität. Es geht vielmehr darum, ein neues Medium in einen Multiplikator bei der Verbreitung von Poesie zu verwandeln."

Unter dem Titel "Set Subtil" habe ich fünf Gedichte eingereicht, die es in die Anthologie geschafft haben. Die endgültigen Gewinner werden erst in der Finalrunde im September gekürt. Die Anthologie kann man hier beziehen:

http://www.die-gruppe-48.net/Literaturwettbewerb-2020

Ich habe mich schon wiederholt beworben, und endlich hat es geklappt. Die Freiburg-Meditationen sind ursprünglich für die Herdermer Sommerlesung zum Stadtjubiläum gedacht gewesen - wo ich ja dann doch lieber Prosa gelesen habe. Die Idee: Jedes Gedicht entsteht aus der Betrachtung eines sehr konkreten Ortes in Freiburg heraus und wird auch ganz prosaisch nach ihm benannt. Es geht um Angstsituationen in allen Variationen, und gerade deshalb darf die Ironie jederzeit eine tragende Rolle spielen.

Hier noch ein witziges Bild von Konrad Lenz von der Herdermer Sommerlesung: Ich, bestens geschützt, im Regencape und mit Desinfektionsflasche. Mit Corona hat das Cape aber nichts zu tun, mir war einfach kalt ...